Wurst Koch · Unsere Firmenhistorie
Unsere Geschichte.
Tradition seit 1932.
Vier Generationen, viele gemeinsame Erinnerungen und eine Leidenschaft: Gastfreundschaft auf den großen Volksfesten.
Unsere Wurzeln
Tradition seit 1932
Von Georg Koch sr. und seiner Frau Franziska aufgebaut und heute in vierter Generation geführt.
Das erste Geschäft
Ein Imbiss mit Fisch-Delikatessen, Fischbrötchen und Räucherwaren.
Ein Familienbetrieb
Vier Familienangehörige bringen sich gemeinsam in den Betrieb ein.
Von damals bis heute
Eine Familie. Viele Meilensteine.
Vom ersten Fisch-Imbiss 1932 bis zum neuen Wurst-Koch-Stand 2026: Entdecken Sie die Stationen unserer Familiengeschichte – mit Erinnerungen und Originalen aus dem Familienarchiv.
1932
Georg Koch sr. und seine Frau Franziska legen den Grundstein
Georg Koch sr. und seine Frau Franziska beginnen in Mannheim mit einem Imbissbetrieb für Fisch-Delikatessen, Fischbrötchen und Räucherwaren. Gemeinsam bauen sie sich auf den Festplätzen der Region eine Existenz auf. Die zum 40-jährigen Jubiläum erschienenen Zeitungsartikel halten 1932 als Beginn ihrer gastronomischen Geschichte fest.
1936–1937
Mit Mack auf die großen Festplätze
1936 kommt ein neuer Fisch-Verkaufswagen der Firma Mack aus Waldkirch hinzu. Mit nahezu zwölf Metern Frontfläche ist er auch auf dem Cannstatter Wasen vertreten. Fischbrötchen, Aale, Schillerlocken und Sprotten machen den Betrieb als „Fisch-Koch“ bekannt. 1937 folgen ein kleines Zelt, eine Bratwurströsterei und eine Gartenwirtschaft – die ersten Schritte vom Imbiss zum geselligen Treffpunkt.
1947–1950
Ein gemeinsamer Neuanfang
Während der Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre führt Franziska Koch das Fischgeschäft weiter. Nach Georgs Rückkehr 1947 nimmt die Familie den Reisebetrieb wieder auf. Im Herbst 1949 steht ihr erstes Großzelt auf der Mannheimer Messe. Schon 1950 wird erweitert: Die Gäste sollen auch auf dem Festplatz die Behaglichkeit eines Restaurants erleben.
1952–1958
Neue Größe, nächste Generation
1952 bestellt Georg Koch sr. bei der Firma Mack aus Waldkirch ein Weinzelt mit 400 Sitzplätzen, 1958 folgt ein Festzelt mit 1.900 Sitzplätzen. Die nächste Generation wächst mit dem Betrieb auf. Sein ältester Sohn Roland geht später mit einem eigenen Unternehmen auf Reisen und führt die enge Verbindung zur Familie Mack fort.
1962–1974
Ideen, die den Betrieb prägen
Zwischen 1962 und 1974 lieferte Mack mehrere Imbissgeschäfte an Roland Koch. 1962 entstand eine fahrbare Hähnchen- und Haxenbraterei – die erste ihrer Art mit Hydraulikprotzen, die das Entfernen der Fahrzeugachsen erleichterten. Ein Wurstverkaufspavillon in ähnlicher Optik ergänzte den Betrieb. Beide Geschäfte konnten nebeneinander aufgebaut werden und bildeten ein harmonisches Gesamtbild.
1966
Eine Festhalle voller Licht
Georg Kochs neue Festhalle bietet Platz für 2.500 Gäste. Über 6.000 Lichter, ein fester Holzboden und aufwendig gestaltete Wände prägen die Atmosphäre. „Licht lockt Leute“, schreibt er später in seiner Chronik. Gastfreundschaft bedeutet für ihn gutes Essen ebenso wie einen einladenden Ort zum Zusammensein.

„Der Chef inspiziert“ – Originalfoto mit handschriftlicher Beschriftung aus der Familienchronik von 1972. 1967–1974
Über den Festplatz hinaus
Roland Koch betrieb auch Fahrgeschäfte und Restaurants in Parks und auf Messen in ganz Deutschland. Er war ein früher Partner bei der Entwicklung des 1967 eröffneten Phantasialands in Brühl. Zudem brachte er großformatige Filme nach Deutschland und Skandinavien und führte die bekannten 180°-Kinos in Europa ein.
1973 gründete Roland Koch gemeinsam mit der Stadt den heutigen Freiburger Weihnachtsmarkt. Mit dem Kauf der ersten Marktstände legte er den Grundstein für dessen Erfolg. Auch für den Dürener Weihnachtsmarkt gab er den entscheidenden Impuls: Er lud die Verantwortlichen nach Freiburg ein und begeisterte sie für das Konzept. 1974 fand der erste Dürener Weihnachtsmarkt statt. Darüber hinaus wirkte er am Aufbau weiterer Weihnachtsmärkte mit, etwa in Villingen-Schwenningen.
1972
40 Jahre und eine Chronik für die Familie
Zum 40-jährigen Geschäftsjubiläum und seinem 65. Geburtstag blickt Georg Koch auf ein bewegtes Leben zurück. Zeitungen berichten über den Weg vom kleinen Fisch-Imbiss zur großen Festhalle. Zu Weihnachten 1972 hält er seine Erinnerungen für seine Söhne Roland, Georg und Klaus in der „Chronik der Familie Koch“ fest. Sie erzählt auch davon, wie entscheidend Franziskas Arbeit und der Zusammenhalt der Familie für den Aufbau waren.
1974–1994
Schwarzwaldstil und dritte Generation
1974 investierte die Familie in einen neuen Wurstpavillon im Schwarzwaldstil. 1981 übernahm Thomas Koch als dritte Generation den gastronomischen Schaustellerbetrieb. Ein gemütlicher Biergarten im rückwärtigen Bereich ergänzte das Angebot. Seit 1994 gehört auch das Frühlingsfest auf dem Wasen fest zur Tourneeplanung.
2006–2009
Ein Glockenturm und der Schritt nach London
2006 ergänzte ein besonderer Ausschank das Getränkeangebot: unser Glockenturm mit echtem Melodien-Glockenspiel. Bekannte Melodien wie das Badnerlied und das Pfälzer Lied verleihen ihm seinen unverwechselbaren Klang. Mit seiner markanten Gestaltung und stimmungsvollen Beleuchtung wurde er zu einem beliebten Treffpunkt auf dem Festplatz. 2009 war Wurst Koch auch international vertreten und nahm am „Winter Wonderland“ im Londoner Hyde Park teil.
2019–2022
Die vierte Generation führt weiter
Seit 2019 wird der Familienbetrieb in vierter Generation von Damian Traber und Franziska Koch geführt. Mit dem Black Forest Stüble kam 2022 ein weiteres Geschäft zum Angebot hinzu.
2026
Neuer Stand, vertrauter Auftritt
2026 feiert der neue Imbissstand Wurst Koch Premiere. Er bleibt dem gewohnten Design und der vertrauten Aufmachung treu: rustikale Holzdetails, das rote Schindeldach und eine stimmungsvolle Beleuchtung. Zusammen mit dem Glockenturm entsteht der unverwechselbare Treffpunkt für gutes Essen und gesellige Stunden.

Der neue Stand im vertrauten Erscheinungsbild. Premiere 2026. Foto: Fabritz Fotografie / Klaus Fabritz. Heute
Tradition, die weiterlebt
Bis heute ist die Familie Koch auf dem Cannstatter Wasen vertreten. Wurst Koch ist außerdem auf großen Volksfesten wie dem Bad Dürkheimer Wurstmarkt, der Dürener Annakirmes, dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt und der Freiburger Mess’ zu Hause.
Aus unserem Familienarchiv
Geschichte im Original.
Drei Fundstücke aus der 1972 zusammengestellten Familienchronik machen die Anfänge greifbar. Ein Klick auf das jeweilige Dokument öffnet die große Ansicht zum Lesen.

Rhein-Neckar-Zeitung · 1972
Georg Koch – seit 40 Jahren Festzeltwirt
Zum 40-jährigen Bestehen und Georg Kochs 65. Geburtstag blickt der Artikel auf die Anfänge 1932 mit Franziska Koch, den Mack-Verkaufswagen und die Entwicklung zur großen Festhalle zurück.
Rhein-Neckar-Zeitung, Samstag/Sonntag, 10./11. Juni 1972.
Quelle der historischen Ergänzungen und Originalauszüge: „Chronik der Familie Koch“, Weihnachten 1972, Familienarchiv Koch. Die späteren Stationen führen die Familiengeschichte bis heute fort.
Geschichte erleben.
Gemeinsam genießen.
Besuchen Sie uns auf dem Festplatz und werden Sie Teil der nächsten schönen Erinnerung.


